Dienstag, 18. Dezember 2018

20 Jahre Gutshof Carolinenthal Teil 1

Heute vor 20 Jahren begann die Rettung dieses schönen,  romantischen Gutshofes in der Uckermark vor dem endgültigen Verfall!

Dieses Bild ist eine der typischsten Ansichten all dieser Jahre, zumindest all der ersten Jahre. Nach drei bis vier Jahren war solch ein Anblick natürlich vorbei...Ein riesiges Chaos, aber wohl geordnet. In der Mitte der Hausherr.
Zum Vergleich schaut gerne unter“Garten“ , wie der Eindruck heute ist ...
Schuttberge: aus dem Stallgebäude rausgebrochen. Das war der alte Betonboden.
Angelieferte Recycling-Haufen: für die Hofbefestigung.
Schrott gesammelt , rechts  neue Balken für den Dachstuhl.
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Die neue Kläranlage.
 Das war auch so ein Schildbürgerstreich : "Nee, ohne Kläranlage dürfen Sie dort keinen Wohnsitz anmelden ! "
" Nee, ohne angemeldeten Wohnsitz können Sie keine Kläranlage gefördert bekommen ! "
Eine Geldförderung für Dachsanierung, Wohnraumsanierung, Kläranlagenbau, oder ähnliche Bauförderungen... ... war nie drin. Aus den verschiedensten Gründen.
Also ging das hier alles ohne Förderung über die Bühne.Viel Eigenleistung, und die nötigen Gewerke natürlich.
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 Und so präsentierte sich die Gutsanlage Carolinenthal  den Besucher des Ortes.
 Zugewachsen, einsturzgefährdet, voller Müll, verbaut, stark verändert, Gebäudeteile abgerissen,
andere sinnlos angebaut,  und zu allem Überfluss war auch das Grundstück voll gekippt mit Müll. Gnädig und wunderschön zugewuchert, im Sommer : alles grün.
 Besonders "ansprechend " : die mit Brettern zugenagelten Fenster.
Ohne Fensterglas natürlich.
 Im Stallgebäude befanden sich massenweise alte verrostete Tierkäfige einer Nutria- Zucht.
Und doch : eine gut geschnittene, ansprechende Hofanlage ,wenn man sich mal mit viel Fantasie das Umfeld wegdenkt.
 Hier sind schon die ersten Müllberge zu sehen.
 Sie stammen aus dem Gutshaus, vom Dachboden teilweise, der Hausherr hat alles in Eimern runtergetragen.
Feldstein- Mauerwerk abwechselnd mit Feldbrand- Backstein Mauerwerk.
Innen sind die Wände aus Eichen- Fachwerk, die Deckenbalken aus Nadelholz.
Ein Storchenpaar wohnt seit Langem auf dem alten Schornstein mitten in der Wiese.
Ganz früher war das Storchennest auf dem Haus.
Das extrem solide gemauerte Gutshaus hat die wechselvolle Geschichte gut überstanden,für die Fachwerk-Holz- Giebel war es allerdings fünf vor Zwölf.
Unten ist das jahrelange Lieblingsfahrzeug des Hausherrn zu sehen : 
DER RADLADER .
Aufräumen, Zusammentragen, Balken schieben, Gebäudeteile abreissen,
 Beton Beton Beton wegreissen...
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Und jetzt noch etwas Aufbauendes :
Mit als Erstes mussten die Giebel neu gebaut werden,eine Zimmerei hat das ausgeführt.
Keiner der alten Balkenstücke konnte man noch gebrauchen.
Auch der Garten mit Feldsteinmäuerchen ist während der ersten Jahre schon angefangen.


Kommentare:

  1. Das ist beeindruckend, was ihr alles geschafft hat... Hut ab :-)

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  2. Wow, hab Ihr eine Menge Arbeit geleistet! 20 Jahre lang Baustellenwohnung kenn ich ja auch, aber nur Wohnhaus. Ihr hattet ja auch noch den großen Garten rundum! Die Fotos von vorher/nachher sind sehr aufschlussreich. Da sieht man wie toll Euch das Werk gelungen ist!
    Gruß Papierfrau

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    1. Danke! Ja das nimmt man in Kauf für das schöne Haus! Aber innen die erste fertige „Wohnung“ war dann doch in den ersten Jahren schmutzfrei!

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  3. Ich gratuliere von ganzem Herzen zu Eurer mehr als gelungenen Rettung Eures jetzt wunderschönen, romantischen Gutshofes in der Uckermark! Ihr habt viel investiert, und dabei denke ich jetzt nicht unbedingt an finanzielle Mittel, sondern an Mut, Zuversicht, Arbeitskraft, Visionen, Können, Geduld und noch einiges mehr...Aber wenn man jetzt die Bilder sieht, kann man nur sagen: Glückwunsch!!! Ihr habt es verdient!!! Ich wünsche euch ungezählte glückliche Jahre in Eurem großartigen Zuhause!
    ...und alles Liebe
    Heidi

    PS: Ich werde Dich/Deinen Blog in meine Blogroll aufnehmen, damit ich hier auf dem Laufenden bleibe. Ich hoffe, das passt?! Wenn nicht gibt mir bitte bescheid.
    Vieleicht sagt Dir ja auch mein Blog zu, und ich darf auf Deiner Blogliste Platz nehmen?! Ich würde mich jedenfalls sehr darüber freuen!
    Nochmals - alles Liebe
    Heidi

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